Ein guter Vortrag beginnt mit einem Goethe-Zitat, ein Blog über klassische Musik mit einem…

…Bach-Choral.

Ach Gott und Herr BWV 48 kpl

Dieses schöne Beispiel benutzte gerade ein Kollege, um einen Absolut-Hörer in dessen Gehörbildungsprüfung so richtig brillieren zu lassen. Analytisch kann man sich dran festbeißen wie ein preußisch-italienischer Windhund. Selbstredend haben das schon einige Kollegen zuvor getan.

Hier findet sich eine Stufen-Analyse von Tomonari Motegi. Und wer japanisch versteht, kann sich sogar in einem Tutorial erklären lassen, wie man Bach-Choräle aus der alten Bach-Gesellschaft Ausgabe in Finale überträgt und dort die Stufenbezeichnungen hinzufügt. Das habe ich jedenfalls ohne japanisch so verstanden und mich ansonsten über die formvollendete Höflichkeit gefreut. Es muss eben nicht jedes Youtube-Tutorial mit „Heyleuddewasgehtab“ anfangen.

Und der amerikanische Kollege Luke Dahn schaut sich im Rahmen seiner Sammlung von „12-tönigen“ Bach-Chorälen die letzte Zeile genau an: M is for Musick

Ab morgen werde ich mir mal meine Gedanken zu diesem expressiven Exemplar machen. Es ist schlichtweg erstaunlich, welche Perlen man alleine beim Rumstochern in einem Teil des Baches findet…

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3 Gedanken zu “Ein guter Vortrag beginnt mit einem Goethe-Zitat, ein Blog über klassische Musik mit einem…

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