In diesem zweiten Blog-Beitrag über Gabriel Pierné (1863-1937)…

…soll es vor allem um seine rhythmische Erfindungskraft gehen, die meiner Meinung nach diesen Komponisten zwischen Spätromantik, Impressionismus und Moderne angenehm über die typische Tagesproduktion seiner Zeit hinaushebt. Seine kompositorischen Wurzeln hat Pierné, wie im letzten Beitrag beschrieben, bei César Franck, sein Verhältnis zur Rhythmik rückt ihn jedoch eher in die Nähe Gabriel Faurés (1845-1924). … Mehr In diesem zweiten Blog-Beitrag über Gabriel Pierné (1863-1937)…

Eine Dominante ist ein Dominante…

…ist eine Dominante. So eine unverrückbare Voraussetzung der Funktionstheorie. Und die Dominante schlechthin ist der Dominantseptakkord, also der Durakkord mit kleiner Septe. Und wenn es nicht die Dominante der Tonart ist, dann muss es eben eine Zwischendominante sein, die zu einer anderen Stufe als der Tonika führt. Es geht immer noch um den Choral aus … Mehr Eine Dominante ist ein Dominante…

“Not my cup of tea!”…

…mögen vielleicht sonnigere Gemüter ausrufen angesichts der bußvollen und schmerzensreichen Musik der Kantate, die Johann Sebastian Bach am 3. Oktober vor 295 Jahren innerhalb seines ersten Leipziger Jahres uraufführte. „Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen“ BWV 48 ist eine jener ausdrucksvollen Musiken, die uns als Hörer bis heute niederschmettern können (eine intensive Aufführung vorausgesetzt). … Mehr “Not my cup of tea!”…