»Also wenn das Musik ist…«

…soll der Komponist Camille Saint-Saëns bei der Premiere von Strawinskys Sacre du Printemps bereits nach einigen Takten ausgerufen haben, „dann bin ich ein Pavian!“. In einer anderen Version dieser Anekdote soll der betagte und mit allen kompositorischen Wassern gewaschene Saint-Saëns allerdings gefragt haben, ob das Instrument am Anfang ein Fagott sei und habe dann schon … Mehr »Also wenn das Musik ist…«

»Die ganze Sache muss von Anfang bis Ende im Tanz ausgedrückt werden…«

»…kein Takt pantomimische Darstellung.« Nun, bis auf genau vier Takte – doch dazu mehr am Ende des heutigen Blogbeitrags. Zahlreiche Zitate von Igor Strawinsky belegen, dass er ziemlich genaue und auch strenge Vorstellungen zur Choreographie seines Sacre du Printemps hatte. Zwar war seine Absicht denkbar weit von einem Handlungsballett entfernt (davon zeugt unter anderem das … Mehr »Die ganze Sache muss von Anfang bis Ende im Tanz ausgedrückt werden…«

Während viele Musiker*innen vielleicht gar nicht wissen (wollen), was ein Satzmodell ist…

Musikalische Satzmodelle sind ein hervorragendes Werkzeug zur Analyse, zum Improvisieren und Komponieren in historischen Stilen, aber auch im Jazz und Pop. Beispiele der Quintfallsequenz illustrieren dies. … Mehr Während viele Musiker*innen vielleicht gar nicht wissen (wollen), was ein Satzmodell ist…

In diesem zweiten Blog-Beitrag über Gabriel Pierné (1863-1937)…

…soll es vor allem um seine rhythmische Erfindungskraft gehen, die meiner Meinung nach diesen Komponisten zwischen Spätromantik, Impressionismus und Moderne angenehm über die typische Tagesproduktion seiner Zeit hinaushebt. Seine kompositorischen Wurzeln hat Pierné, wie im letzten Beitrag beschrieben, bei César Franck, sein Verhältnis zur Rhythmik rückt ihn jedoch eher in die Nähe Gabriel Faurés (1845-1924). … Mehr In diesem zweiten Blog-Beitrag über Gabriel Pierné (1863-1937)…

Endlich scheine ich Zeit für die Umsetzung guter Vorsätze zu haben…

…eine Operation am Arm zwingt mich dazu, alles zu unterlassen, was damit zu tun haben könnte, Klaviere zu spielen, zu verschieben oder Tafeln zu beschriften. Also bleiben für ein paar Wochen nur häusliche Tätigkeiten, die ich als einarmiger Bandit erledigen kann: An meinem E-Book über barocke Vokalornamentik weiterschreiben (kein Witz), Steuererklärung machen, etwas komponieren, die … Mehr Endlich scheine ich Zeit für die Umsetzung guter Vorsätze zu haben…